Bayrische Jugendmeisterschaft 2026
Vier Edelmetalle für den Pfaffenhofener Nachwuchs. Zuhause wurde Phillip Meyer erneut Bayerischer Meister in der U17. Lucas Egert holte den Dreiband-Titel der U25.
Phillip Meyer gewann zum dritten Mal in Folge den Titel in der Freien Partie in der Altersklasse unter 17 Jahren. Ungeschlagen und mit seiner persönlichen Bestleistung ließ er keinen Zweifel an seinem erneuten Sieg. Tim Geyer schnappte seinem Vereinskameraden Adrian Haferstein in einer knappen Partie den zweiten Platz weg. Auch im letzten Jahr konnten sich die drei schon für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, bei denen sie sich im vorderen Mittelfeld platzieren konnten. Die diesjährigen Bestleistungen der drei Sportler lassen diesmal auch auf Edelmetalle auf nationaler Ebene hoffen.
Im Dreiband der Altersklasse unter 25 Jahren gewann Lucas Egert seinen insgesamt 20. Landesmeistertitel. Seit 8 Jahren nimmt er nun bereits an den Deutschen Meisterschaften teil und bringt stets Medaillen mit nach Hause. Seine konstant hervorragenden Leistungen bei den Bayrischen Jugendmeisterschaften sind ein gutes Omen für die DM in Bad Wildungen.
Starker Abschluss für die Dreiband-Oberliga
Da hat die Dreibandmannschaft gut Lachen: Das Ziel war der Klassenerhalt nach dem letztjährigen Aufstieg. Am Ende ist sogar Platz vier herausgesprungen.
Was für eine erfolgreiche Oberliga-Saison für den Billard-Sport-Club Pfaffenhofen! Mit zwei weiteren Siegen zuhause gegen den BC München II ist nicht nur der Klassenerhalt, sondern sogar ein ausgezeichneter vierter Platz der Lohn der Anstrengungen.
Am letzten Spieltag musste mindestens ein Sieg gegen die Münchner her. Von Anfang an lief es gut für die Hausherren. Im Hinspiel legte Christoph Reith richtig los und gewann klar mit 35:25 in 50 Aufnahmen gegen Peter Weinich. Weitaus knapper war die Partie Markus Zieker gegen Jens Guinand. Der Pfaffenhofener spielte sich einen kleinen Vorsprung heraus, konnte sich aber nicht wirklich absetzen. Mit 34:31 ging die spannende Partie jedoch wieder an die Gastgeber. Johann Reiter spielte ordentlich gegen Norbert Reindlmeier und gewann seinerseits. Und auf Adrian Ryll war wieder einmal Verlass. Auf Brett 1 holte er durch ein 36:31 gegen Oliver Kieferle die vierte Partie für den BSC. Mit dem deutlichen 8:0 war der Klassenerhalt bereits sicher.
In der Rückrunde knüpfte Reith an seine gute Form an und siegte erneut gegen Weinich, der bei 35:11 regelrecht einbrach. Reiter konnte nicht mehr ganz mithalten. Vor der letzten Aufnahme lag der BSC'ler vier Punkte zurück, sein Gegner hatte Nachstoß. Reiter gelang noch der Ausgleich, aber Reindlmeier hatte die Chance vorbeizuziehen. Doch der Münchner vergab, das Spiel endete Unentschieden. Zieker ging erneut als Sieger vom Brett, dieses Mal deutlicher mit 31:23. Überragend war aber die Leistung von Adrian Ryll: Mit 40:20 in nur 29 Aufnahmen (GD 1,379) war in dieser Saison niemand besser in der Oberliga.
Der vierte Platz war denkbar knapp erkämpft. Der BC München I ist punktgleich, hat aber zwei Partien weniger gewonnen. Reiters wichtiges Unentschieden machte den Unterschied.
Reiter holt Bayerische Meisterschaft
Johann Reiter ist Bayerischer Meister in der Freien Partie auf dem Großbrett. Ohne Niederlage kann sich der Pfaffenhofener auf heimischen Brettern gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Vier Spieler hatten sich beim Billard-Sport-Club Pfaffenhofen zur Meisterschaft eingefunden. Neben Reiter traten Jörg Meinert (ATSV Erlangen), Frank Müller (SV Vötting) und Norbert Reindlmeier vom BC München an. Zum Auftakt traf der Pfaffenhofener auf Meinert. Beiden Spielern wollte in ihrer ersten Partie nicht viel gelingen. Immerhin setzte sich der Lokalmatador gegen Meinert durch. In Runde zwei gegen Reindlmeier spielte Reiter schon etwas besser. Das war auch gut so, denn der Münchner, der seine erste Partie knapp verloren hatte, war umso motivierter für seinen ersten Punktgewinn. Am Ende reichte ein knappes 63:55 für den zweiten Sieg des BSC'lers. Damit lautete die Finalpartie: Reiter - Müller. Beide waren bisher ungeschlagen und der Vöttinger hatte zuvor mit 90 Bällen in Serie einen sehr guten Lauf. Reiter aber besaß wie so oft die besseren Nerven und lieferte die beste Partie des Turniers ab. Mit deutlichen 157:45 in zehn Aufnahmen gewann er ein weiteres Mal und holte sich die Bayerische Meisterschaft.
OL Dreiband: Nur zwei Punkte aus vier Spielen
Kleiner Dämpfer für die Dreibandmannschaft: Gegen ATSV Erlangen II und BC Landau II konnte der BSC nur zwei Unentschieden holen.
Zuhause gegen Erlangen trat der Billard-Sport-Club Pfaffenhofen mit der Besetzung Adrian Ryll, Markus Zieker, Johann Reiter und Tobias Domes an. Domes auf Brett vier hatte einen sehr guten Tag erwischt. Seinem Gegner Moustafa Abdallah ließ er keine Chance und beendete die Partie vorzeitig mit 40:28 in 48 Aufnahmen. Reiter hingegen lief es gegen den starken Jürgen Pichler nicht so gut. Mit 20:36 musste er den Erlanger ziehen lassen. Auf Brett zwei lieferten sich Zieker und Bilal Ok ein knappes Match, allerdings zugunsten des Pfaffenhofeners. Mit 37:31 war zumindest das Unentschieden sicher. Dass es nicht mehr wurde, lag an dem groß aufspielenden Georg Buhl. In nur 41 Aufnahmen ließ er Ryll mit 40:21 deutlich hinter sich. Beide Mannschaften trennten sich unentschieden.
Im Rückspiel konnte als einziger Pfaffenhofener Adrian Ryll Akzente setzen. Mit einem 38:24 machte er seine vorherige Niederlage wieder wett. Seine Mannschaftskameraden Zieker und Reiter gaben ihre Partien jeweils ab. Nach längerer Spielpause kam jetzt Christoph Reith anstelle von Domes zum Zug. Noch nicht ganz in seiner alten Form konnte allerdings auch er am Sieg der Gäste nichts ändern.
Auswärts gegen den BC Landau II verlief es ähnlich: Mit den Siegen von Domes gegen Josef Gulacsi und Ryll gegen Walter Jurado wurde zumindest wieder ein Unentschieden erzielt. Zieker unterlag gegen Philipp Hreczuch, dem mit 40:19 in nur 38 Aufnahmen eine der besten Spiele in der Oberliga gelang. Bei Reiter wäre etwas mehr drin gewesen. Er unterlag nur knapp mit 26:28.
Im Rückspiel war es wieder einmal Adrian Ryll, der die Fahnen des BSC hochhielt. Mit 40:24 in 48 Aufnahmen gelang im erneut eine gute Partie. Leider war er der Einzige Pfaffenhofener. Die anderen Spiele gingen teils deutlich verloren.
Aktuell steht die Mannschaft des BSC auf Platz 5 im Mittelfeld. Nach dem erst letztjährigen Aufstieg in die Oberliga kann sie gut damit leben. Es gibt allerdings noch eine Reihe Nachholspiele auf Seiten der Gegner, die den angestrebten Klassenerhalt noch spannend machen.
Cadre-Erfolge für den BSC
Bayerischer Meister im Cadre 52/2, Bezirksvizemeister im Cadre 35/2. Der Auftakt für Johann Reiter in den Einzeldisziplinen hätte schlechter sein können. Ein Dritter Platz für seinen Vereinskameraden Thomas Walbert rundete das gute Ergebnis für den Billard-Sport-Club Pfaffenhofen ab.
Auswärts in der Bezirksmeisterschaft in Kempten lief es von Anfang an auf das Finale zwischen Reiter und dem Lokalmatador Willy Steinberger hinaus. Beide zählen zu den besten Spielern Bayerns in der Billarddisziplin Cadre 35/2. Ebenfalls mit am Start war Thomas Walbert, der außer den beiden Favoriten jeden seiner Gegner besiegen konnte und sich den dritten Platz holte. Das Endspiel Reiter-Steinberger endete unentschieden. Allerdings hatte der Kemptener einen etwas besseren Generaldurchschnitt und gewann das Turnier.
Zur bayerischen Meisterschaft Cadre 52/2 beim BC Regensburg fuhr Reiter als Titelaspirant. Gegen die klar unterlegenen Teilnehmer Reinhold Lemke (BC Neu-Ulm) und Reinmar Hess (BC Tutzing) gewann der Pfaffenhofener ohne Probleme. Deutlich enger war die Partie gegen den Regensburger Charalampos Aslanidis. Mit einem hauchdünnen 113:109 verschaffte sich Reiter die besten Voraussetzungen für den Titel. In der letzten Partie gegen den Erlanger Jörg Meinert spielte Reiter frei auf. Er gewann mit 200:112 auch sein letztes Spiel und holte sich die bayerische Meisterschaft.