Billard Sport Club Pfaffenhofen

Wolfgang Reindl ist neuer Bezirksmeister im Dreiband Kl. 3

Pfaffenhofen, 5.10.2020

Das war eine faustdicke Überraschung: Der als "Ersatzmann" angereiste Wolfgang Reindl vom Billard-Sport-Club Pfaffenhofen gewinnt prompt die Bezirksmeisterschaft im Dreiband auf dem Großbrett. Sein Vereinskamerad Christoph Reith erreicht Platz drei.

Das Turnier im Dreiband Kl. 3 wurde beim BSV München unter 12 Teilnehmern ausgetragen. Neben acht Münchnern waren die Pfaffenhofener Wolfgang Reindl und Christoph Reith am Start. Daneben waren noch Markus Zieker vom BC Neu-Ulm und Franz Kinzl vom Augsburger BC angereist. Reindl, der seit Längerem an keinem Dreibandturnier mehr teilgenommen hatte, lag laut Setzliste auf dem letzten Platz.

In der Gruppenphase fanden sich beide BSC'ler ausgerechnet in der selben Gruppe wieder. Während Reith seine erste Partie mühelos gewinnen konnte, ging es nach einer Niederlage für Reindl bereits im nächsten Spiel um den Einzug ins Viertelfinale. Der Gegner war sein Vereinskamerad Reith. Beide Spieler kennen sich in- und auswendig, doch Reindl konnte seine Erfahrung besser ausnutzen und einen wichtigen Sieg gegen Reith einfahren. Im letzten Gruppenspiel mussten beide Pfaffenhofener mindestens ein Unentschieden für die KO-Runde erreichen. Reith traf auf den Turnierfavoriten Jens Geer vom BC München, konnte ihn aber in einem knappen 20:17 schlagen. Reindl erreichte gegen Kinzl mit einem Unentschieden gerade noch den Einzug ins Viertelfinale. Dort gelangen Reith und Reindl Dank einer Leistungssteigerung jeweils deutliche Siege.

Im Halbfinale waren bereits alle Münchner ausgeschieden. Christoph Reith traf auf Zieker, der bisher all seine Spiele klar gewinnen konnte. Und wieder lieferte der Neu-Ulmer mit einem 30:15 in nur 32 Aufnahmen eine Top-Leistung ab, der Reith nichts entgegenzusetzen hatte. Reindl hingegen konnte sich mit einem zähen 20:13 gegen Kinzl den Finaleinzug sichern.

Doch jetzt herrschten umgekehrte Vorzeichen: Reindl punktete beständig, achtete aber darauf, seinem Gegner nur schwer lösbare Stellungen zu hinterlassen. Der bis dahin perfekt aufspielende Zieker fand nicht mehr zu seinem Spiel und brach regelrecht ein. Mit einem überraschend deutlichen 30:22 in 49 Aufnahmen konnte sich der nervenstarke Wolfgang Reindl am Ende durchsetzen.

Lucas holt die Bezirksmeisterschaft FP Kl. 4

Pfaffenhofen, 28.9.2020

Lucas Egert ist Bezirksmeister in der Freien Partie Klasse 4. Der 17-jährige Nachwuchsspieler des BSC Pfaffenhofen konnte sich gegen die weit erfahreneren Gegner behaupten und ohne Punktverlust den Titel holen. Ein zweiter Platz seines Vereinskameraden Werner Bach rundete das Turnier ab.

  • Lucas_Egert_BSC-Pfaffenhofen_Bezirksmeister_2020_kleinBezirksmeisterschaft Freie Partie Kl.4

Laut Setzliste traf Egert in seiner ersten Partie auf den stärksten Spieler der Vorsaison: Thomas Walbert von der BA Siegenburg. Obwohl Egert zwischenzeitlich beinahe aussichtslos zurück lag, gelang es ihm, seinen Rückstand von über 50 Bällen aufzuholen. Am Ende trotzte er seinem Gegner ein starkes Unentschieden (125:125) ab. In Runde zwei traf Egert auf Werner Wolffram, ebenfalls ein BSC'ler. Trotz schwieriger Stellungen war es dieses Mal ein deutlicher Start-Ziel-Sieg, der den Youngster plötzlich zum Turnierfavoriten machte. Zeitgleich spielte der dritte Pfaffenhofener im Bunde, Werner Bach, gegen Walbert. Anfangs wollte dem Pfaffenhofener kaum ein Punkt gelingen und Walbert sah wie der sichere Sieger aus. Aber dann versagten dem Siegenburger die Nerven, Bach kämpfte sich heran, drehte die Partie und gewann.

In der Finalrunde Egert-Bach waren die Kontrahenten näher beieinander. Dennoch konnte sich der Nachwuchsspieler einen kleinen Vorsprung erarbeiten und ihn bis zu einem siegreichen 124:96 ausbauen. Mit einem GD von 4,98 und einer Höchstserie von 45 Punkten - beides Turnierbestleistungen - holte Lucas Egert verdient den Titel. Auf Platz drei landete Thomas Walbert. Werner Wolffram belegte den undankbaren vierten Platz.

Vorübergehende Schließung des Vereinslokals

Pfaffenhofen, 16.3.2020

Am 16.3.2020 hat die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall ausgerufen. Solange dieser Zustand aufrecht erhalten wird, dürfen die Vereinsräume nicht betreten werden.

Wiedereröffnung des Clublokals

Pfaffenhofen, 9.6.2020

Am Freitag, 12.6.2020 öffnet der Billard-Sport-Club wieder seine Pforten. Nach drei Monaten Lockdown darf endlich wieder Billard gespielt werden. Der BSC wünscht allen Mitgliedern wieder: Gut Stoß!

Es gelten allerdings u.a. folgende Einschränkungen:

- Der Club ist nur für Vereinsmitglieder geöffnet.

- Es dürfen nicht mehr als 10 Personen im Club gleichzeitig anwesend sein.

- Keine Haustiere.

- Bretter müssen vorab über das neue Buchungssystem reserviert werden. Dieses regelt auch die Zeiten, in denen der Club betreten werden darf.

- Daneben gelten die derzeitgen üblichen Hygieneregeln wie Abstand halten, Desinfektion von Händen, aber auch von Tischbanden und Bällen.

 

Weitere Informationen dazu erhalten alle Mitglieder per E-Mail. Aushänge im Club sind zu beachten.

Corona: Juristische Einschätzung und Hintergrundinformationen

Pfaffenhofen, 8.4.2020 - Ein Beitrag von Guido Brandt

Die Corona-Krise geht uns alle an und sie hat viele Aspekte. Es gibt Angst und Panik vor möglichen gesundheitlichen Folgen. Es gibt Sorge um die Folgen der Maßnahmen, die die Menschen weltweit ggf. mehr schädigen als die Krankheit selbst.

Seit Dienstag 7.4.2020, gibt es eine veröffentlichte juristische Einschätzung der Fachanwältin für Medizinrecht Frau Beate Bahner. Zunächst wird kurz auf das Schreiben von Fr. Bahner eingegangen, weiter unten werden eine Reihe von Quellen angegeben. Wer sich bisher nur über die klassischen Medien wie Fernsehen und Zeitungen über das Thema informiert hat, wird überrascht sein.

Anwältin Beate Bahner: Der Shutdown ist verfassungswidrig und ein Rechtsskandal

Bereits am 3.4. hat Frau Bahner in einer Presseerklärung eine Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung von Baden-Württemberg angekündigt. Zu ihrer Qualifikation ist u.a. zu berichten, dass die Juristin bereits drei Verfassungsbeschwerden erfolgreich durchgefochten hat. Gestern wurde ein offener Brief von ihr an alle Bürger und Bürgerinnen veröffentlicht, in der sie erklärt, warum das bisherige Vorgehen aus ihrer Sicht verfassungswidrig ist. Ihr Brief ist hier zu finden. Der Brief hat einen Umfang von 19 Seiten, hier ein paar Ausschnitte:

  1. Durch die Corona-Verbote werden zahlreiche Grundrechte beschränkt bzw. verletzt (Kap 1.4)
  2. Das Infektionsschutzgesetz, auf dem der Shutdown beruht, bietet keine Rechtsgrundlage für den Shutdown (Kap. 2)
  3. Das Infektionsschutzgesetz ermöglicht Maßnahmen gegenüber Kranken, gegenüber Gesunden aber nur im Einzelfall (Kap. 3.2)
  4. Die Schließung von Geschäften und Einrichtungen oder ein Tätigkeitsverbot darf nur vorgenommen werden, wenn nachgewiesene Krankheitsfälle oder Ansteckungsverdächtige festgestellt wurden (Kap. 3.4.1)
  5. Die Corona-Verordnung verstößt eklatant gegen das Grundgesetz (Kap. 5)
  6. Überwachungsmaßnahmen der Polizei erfüllten den Straftatbestand nach §344 StGB und können mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren bestraft werden (Kap. 5.3)
  7. Alle Deutschen haben das Recht auf Widerstand gegen das Demonstrationsverbot (Kap. 5.4)
  8. Bußgeldbescheide und Festnahmen sind rechtswidrig (Kap. 5.5)
  9. Forderung an alle Bürgermeister sämtliche Einrichtungen sofort wieder zu öffnen (Kap. 6)

Nachtrag 9.4.: Für Bayern wurde am 16.3. der Katastrophenfall ausgerufen, weshalb die alleinige Abstützung auf das Infektionsschutzgesetzt hier nicht zutreffend ist.

Hintergrundinformationen

"Es ist leichter die Menschen zu täuschen, als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind." (Mark Twain)

Klassische Massenmedien wie Öffentlich-Rechtliches Fernsehen, Privatfernsehen, Zeitungen, Zeitschriften sowie die von diesen Medienhäusern betriebenen Internetportale bieten häufig eine eingeschränkte Berichterstattung. Um sich sein eigenes Bild machen zu können, ist eine möglichst breite Meinungsvielfalt notwendig, wie es von den Mediengesetzen her vorgesehen ist. Hier eine kleine Auswahl von alternativen Medien im Internet:

Auch wenn wie überall nicht jeder Beitrag voll ins Schwarze treffen wird: Auffällig ist bei diesen Medien jedoch die häufige Nennung von Quellenangaben, was den Wahrheitsgehalt leichter überprüfbar macht.

Folgende Links zum Thema Pandemien und Corona können zu einem breiteren Verständnis beitragen:

  1. Dokumentation von arte aus dem Jahr 2009 mit Thema Schweinegrippe: Profiteure der Angst (youtube)
    Schlechtes Bild, aber sehr aufschlussreich. Unbedingt anschauen! Evtl. selbst danach suchen, falls das Video gelöscht wurde, es gibt zahlreiche Kopien
  2. Video von frontal 21: Corona und die Folgen
  3. Irreführung bei den Fallzahlen: Das Robert-Koch Institut (RKI) veröffentlicht eine Steigerung der Infizierten von ca. 8000 auf 24000 innerhalb einer Woche (KW11/KW12), verschweigt aber (vgl. S. 6 des eigenen RKI-Lageberichts), dass sich auch die Tests in etwa verdreifacht haben. Aus einer nur leichten Steigerung wird so ein exponentielles Wachstum.
  4. Laut Vorsitzendem des RKI Prof. Wieler ist jeder Verstorbene, an dem vorher Corona nachgewiesen wurde ein Corona-Todesfall (vgl. Artikel bei den Nachdenkseiten), egal, woran er wirklich verstorben ist. Gleichzeitig rät das RKI von der inneren Leichenschau bei Corona-Todesfällen dringend ab, bei denen die tatsächliche Todesursache festgestellt werden könnte.
    Nachtrag: Inzwischen wurde die Seite des RKI überarbeitet und die innere Leichenschau wird nicht mehr gesondert erwähnt.
  5. Die tatsächliche Verbreitung des Virus ließe sich schnell und präzise nachweisen: Wie bei Meinungsumfragen vor Landes-/Bundeswahlen wird eine repräsentative Anzahl von Bürgern befragt/untersucht. Das ist von der dafür zuständigen obersten Bundesbehörde RKI nicht geplant, wie in der Fernsehsendung von Markus Lanz zu sehen war. Dort hat der Virologe Prof. Streeck den Hotspot Heinsberg untersucht, um valide Zahlen zu bekommen, auch was die Ausbreitungsart betrifft.
    Für München wird gerade erst ein repräsentativer Test begonnen - ca. drei Wochen nach Ausrufung des Shutdowns.
    Nachtrag, 9.4.: Die die Corona-Tests sind laut mehrerer Quellen nicht genau genug. Bei Falsch-Positiv-Tests, die bei diesem Testverfahren häufig auftreten können (siehe Artikel auf den Nachdenkseiten von Fr. Muthesius), werden mehr Gesunde als Infizierte erkannt. Personen müssten daher mehrfach getestet werden. Die bisherigen Fallzahlen bei einfachen Test sind daher eher zu hoch angesetzt.
  6. Durch die erzeugte Panik landen mehr Menschen in Krankenhäusern als sonst üblich, was die Kapazitäten belastet. Folge in Frankreich: Beatmungspflichtige Menschen über 80 Jahre werden nicht mehr behandelt, sondern erhalten eine aktive Sterbehilfe.
  7. In Europa gibt es keine Auffälligkeit über eine höhere Sterblichkeit. Sie liegt in diesem Winterhalbjahr sogar meist unter dem Durchschnitt der meisten Länder (siehe EuroMOMO, europäisches Mortalitäts-Monitoring). Sie liegt in jedem Land unter den Werten der Grippe-Wellen 2016/2017 und 2017/2018, mit Italien als einzigem Ausreißer.

nächste Termine

BSC PAF - BF Creidlitz-Coburg
Landesliga Mehrkampf
Sa 31.10.2020, 13:00 Uhr
BC Kempten - BSC PAF
Landesliga Mehrkampf
So 01.11.2020, 11:00 Uhr
SV Vötting - BSC PAF
Landesliga Mehrkampf
So 22.11.2020, 11:00 Uhr
Cadre 35/2
Bayerische Meisterschaft
Sa 23.01.2021, 13:00 Uhr
Cadre 35/2
Bayerische Meisterschaft
So 24.01.2021, 13:00 Uhr